Steuler Anlagenbau erhält Zuschlag für Millionenauftrag aus der deutschen Stahlindustrie

Auf gute Zusammenarbeit (v.l.n.r.): Klaus Lohrmann (Geschäftsführer WDI), Katja Pampus (Geschäftsführende Gesellschafterin WDI), Jörg Kurth (Abteilungsleiter Oberflächentechnik/ Steuler Anlagenbau)

Das mittelständische Unternehmen Steuler Anlagenbau mit Sitz in Höhr-Grenzhausen (Deutschland) wurde jüngst von der Westfälische Drahtindustrie (WDI) mit der Planung und dem Bau einer vollautomatischen Tunnelbeizanlage für Stahldrähte beauftragt. Der Auftragswert beläuft sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Der Produktionsstart der neuen Anlage am WDI-Standort Hamm/ Westfalen ist bereits für das 3. Quartal 2020 geplant. Die neue Beizanlage wird eine jährliche Kapazität von ca. 550.000 Tonnen C-Stahl in verschiedenen Qualitäten haben und damit nach Inbetriebnahme die größte Ringbahnbeizanlage weltweit sein.

Geplant war die Investition beim Auftraggeber WDI allerdings nicht – vielmehr lösten an Ostern 2019 Schweißarbeiten einen Großbrand in Hamm aus, der die vorhandene, ca. 40 Jahre alte Beizanlage, vollständig zerstörte und dringenden Ersatz notwendig machte.

An dem Großauftrag partizipiert in der Unternehmensgruppe Steuler auch die Linings-Sparte: Surface Protection Linings liefert und montiert ca. 3.000 m² Bodenbeschichtung und BEKAPLAST-Auskleidungen.

Der Betreiber WDI hat eine Baustellenkamera installiert, die den Baufortschritt an der neuen Beizanlage dokumentiert: https://www.wdi.de/willkommen.html

Steuler Anlagenbau plant und baut für WDI die weltweit größte Ringbahnbeizanlage für Stahldrähte.

Nachfrage nach umweltfreundlicher Beiztechnologie von Steuler wächst.
 
Der Bereich Oberflächentechnik des Steuler Anlagenbaus ist in den letzten Jahren zu einem der international führenden Anbieter für die chemische Behandlung von Draht herangewachsen. Dank der jüngsten Aufträge von SBE-Varvit (Italien) und auch Hyundai (Korea) konnte Steuler Anlagenbau seine führende Position auf dem Markt für Drahtbundbeizanlagen weiter festigen. Seit 2017 wurden allein vier solcher Anlagen zum Beizen von Stahldraht beauftragt.

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